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Sonntag, 3. April 2011, 17:41

Bayreuther Markgraf verkauft Männer aus dem Frankenwald,

Von Werner Rost Frankenpost


Markgraf verkauft Stebener Soldaten
Unabhängigkeitskrieg | Der
Bayreuther Herrscher hat im Jahre 1777 Großbritannien im Kampf gegen die
aufständischen Kolonisten in Nordamerika unterstützt. Mit an der Front
waren Männer aus dem Frankenwald.



Bad Steben - Einige
bislang weitgehend unbekannte Details über die Beteiligung fränkischer
Soldaten an den Kampfhandlungen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
hat der Bad Stebener Geschichtsvereins-Vorsitzende Wolfgang Heger
herausgefunden. Heger stieß bei Nachforschungen über die Geschichte der
Bad Stebener Schützengesellschaft auf interessante Dokumente.

"Im
Staatsarchiv Bamberg ist zu finden, dass es in Hof ein
Landwehrbataillon gab, zu dem die im Jahre 1744 gebildete
Schützenkompanie Untersteben gehörte", erklärt Heger. Diese hätten sich
von den anderen Soldaten durch grüne Uniformen unterschieden. In einer
alten Militärkarte aus dem Jahre 1789 fand er sogar das damalige
Schützenhaus eingezeichnet, das im Bereich der heutigen Kuranlagen
stand.

Der damalige Landesherr, der Bayreuther Markgraf Christian
Friedrich Carl Alexander von Brandenburg-Ansbach, ist als Patronatsherr
auch in der Bad Stebener Wehrkirche St. Walburga verewigt. Heger
verweist auf ein ölgemaltes Wappenbild mit den Initialien des Markgrafen
aus dem Jahre 1775.

Hoch verschuldeter Landesherr

"Im
Jahre 1777 verkaufte der hoch verschuldete Markgraf Soldaten an die
britische Krone, die im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen George
Washington kämpfen sollten", schreibt Heger in seiner Abhandlung.
Dieser Markgraf war ein Vetter des britischen Königs Georg III.

Die
Verhandlungen über eine militärische Unterstützung führten der
britische Oberst William Faucitt und der Minister Karl Freiherr von
Gemmingen Ende Januar 1777 in Ansbach. "Am 1. Februar 1777 wurde ein
,Subsidienvertrag‘ vorgelegt, der zwei Tage später von Markgraf Carl
Alexander unterzeichnet wurde", berichtet Heger. Die Vereinbarung habe
zwei Infanterie-Regimenter umfasst, außerdem eine Jäger-Kompanie und
noch etwas Artillerie, die für einen Betrag von jährlich 45 000
Bancothalern in den Dienst des britischen Königreichs gestellt wurden.
"Insgesamt dienten ungefähr 30 000 deutsche Soldaten dem britischen
König Georg III. im Kampf gegen die amerikanischen Aufständischen",
bilanziert der Geschichtsforscher. "Nur wenigen ist heute noch bekannt,
dass sich auch etwa 2500 fränkische Soldaten unter diesen deutschen
Truppen befanden", betont Heger.

Viele der angeworbenen Soldaten
seien Freiwillige gewesen, die das Geld und das Abenteuer in die
unbekannte Ferne gelockt habe. Andere seien zum Militärdienst gezwungen
worden. Es habe auch Männer gegeben, die durch den Dienst Straffreiheit
für kleinere Vergehen erhielten. "Unter den Soldaten, die nach Amerika
gebracht wurden, befanden sich laut der Chronik von Georg Heinrich Spörl
auch junge Männer aus Steben", erklärt Heger.

Der Morgen des 28.
Februars 1777 habe für viele junge Männer aus dem Bayreuther Land mit
einem Marsch nach Ansbach begonnen. Dort seien weitere junge Soldaten
dazugestoßen. Am 7. März 1777 habe der Markgraf die Truppe feierlich
verabschiedet. Nach einem weiteren Fußmarsch bis Uffenheim hätten die
Soldaten in Ochsenfurt am Main Schiffe bestiegen.

Meuterei auf dem Main

Dort
kam es zu einer ersten Meuterei. Einige fürchteten, mit den kleinen
Binnenschiffen nach Amerika übersetzen zu müssen. Andere wurden bei der
Musterung getäuscht, als man ihnen sagte, sie würden auf der Seite der
Amerikaner für deren Freiheit kämpfen. Allein vom Bayreuther Regiment
desertierten 40 Soldaten.

Die Truppen selbst bestiegen an der
holländischen Küste englische Dreimastschiffe, um nach drei Monaten
entbehrungsreicher Reise in der Nähe von New York von Bord zu gehen.

"Viele
Soldaten aus Ansbach-Bayreuth fielen in den Schlachten oder starben in
Folge von Krankheiten", erklärt Heger. Im Jahre 1781 gerieten die
fränkischen Truppen nach der Niederlage in Yorktown in Gefangenschaft.
Sie seien in Gefangenenlager nach Williamsburg und Fredericksburg
gebracht worden, wo die Haftbedingungen schlecht waren und viele
erkrankten. Daher seien während der Haft mehr Soldaten gestorben als im
Krieg. Deutsche Siedler, die in der Nähe wohnten, hätten zur Versorgung
der Häftlinge beigetragen.

"Am 15. Mai 1783 zogen die
markgräflichen Truppen aus Frederikstown ab, wobei sie offensichtlich
von der ortsansässigen Frauenschaft nur äußerst ungern verabschiedet
wurden", berichtet Heger. Über Philadelphia und Long Island ging es
zurück in die Heimat. Am 30. August 1783 erreichten die Schiffe Dover,
nach dem Umstieg auf andere Schiffe gingen die Soldaten am 11. September
in Cuxhaven von Bord. Bei der abschließenden Musterung seien von
einstmals 2353 fränkischen Soldaten noch 1183 übrig gewesen. Ein großer
Teil derjenigen, die nicht nach Franken zurückkehrten, hatte sich in der
Neuen Welt niedergelassen", erklärt Heger.

Im Bad Stebener
Pfarrarchiv fand er für das Jahr 1783 einen Eintrag, wonach der Markgraf
für die glückliche Heimkehr der Soldaten das Verlesen von Gebeten
angeordnet hatte.

Unter den Heimkehrern befand sich, wie Heger
herausfand, auch der Hauptmann Christoph Friedrich Joseph von
Waldenfels, der in Amerika seine Frau Sara Tomson kennengelernt hatte,
die er mit nach Europa brachte und am 30. Oktober 1783 heiratete.

2

Montag, 4. April 2011, 13:03

Die Armee von Christian Friedrich Carl Alexander Markgraf von Anspach und Bayreuth

Hallo Dieter,


hier noch ein Link zum Thema:

http://www.figuren-modellbau.de/anspach-…chaft-1777.html


Der Einsatz fränkischer Truppen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrie

http://www.jochen-seidel.de/ab-troops/usa1777.htm

Liebe Grüße Eva

3

Montag, 4. April 2011, 18:21

Namensliste Soldaten Ansbach - Bayreuth Unabhängigkeitskrieg


4

Montag, 4. April 2011, 21:00

Soldaten aus Leupoldsgrün/Lipperts

Hallo Eva,

ein interessantes Thema. In der Chronik von Leupoldsgrün findet man folgenden Hinweis:

„Das Taufregister von 1777 enthält folgenden Eintrag: „Johann Georg ist zu Lipperts geboren den 4 November; Vater: Georg Korn dermahlen als Soldat in Amerika; Mutter: Maria eine geb. Ziehrin”. Diese nüchternen Worte weisen auf eine der dunkelsten Seiten der Herrschaft der Markgrafenschaft hin.

In den Jahren von 1775 bis 1783 kämpften die Kolonisten in Nordamerika gegen den König von England für ihre Unabhängigkeit. Der englische König benötigte Verstärkung für seine Truppen und kauft für seine Armeen in Amerika unter anderem auch beim Markgrafen Karl Alexander mehrere Tausend Soldaten. Mit diesem Handel verdiente der Markgraf mehrere Millionen Gulden. Mit diesem Kontingent gelangte auch der Leupoldsgrüner Georg Korn nach Amerika. Frau und Sohn blieben unversorgt zurück. Über das weitere Schicksal des Herrn Korn liegen keine Informationen vor, auch ist nicht bekannt, ob noch weitere Bürger aus Leupoldsgrün nach Amerika deportiert wurden.“


Gruß Dieter

PS: Wer hat noch weitere Information, auch aus anderen Gemeinden/Dörfern ?
Dieter Heinrich Administrator des Forum / Betreuer der Internetseiten des LNV

5

Dienstag, 5. April 2011, 12:40

Hallo Dieter,

an dieses Thema kann man sich ganz schön "ranfressen". Es wäre eine reizvolle Aufgabe, eine Auflistung der deportierten Soldaten aus dem LK Hof zusammenzustellen.
Nur.....es dürfte nicht allzu einfach sein. ;(

Liebe Grüße Eva

6

Dienstag, 5. April 2011, 13:15

Nachschub Bayreuther Truppen

Hallo Dieter,

bin auf eine interessante Seit gestoßen. Hier geht es unter anderem auch über das Tagebuch eines Conrad Johann Doehler aus Zell.

http://www.genealogy.net/vereine/ArGeWe/…n.htm#_ftnref16

Gruß Eva

Adrian Roßner

Administrator

Beiträge: 437

Wohnort: Zell im Fichtelgebirge

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7

Dienstag, 5. April 2011, 21:53

Tagebuch des Herren Döhla aus Zell

Hallo zusammen,

Ich bin gerade über euere neuen Beiträge gestolpert und denke doch, dass ich euch weiterhelfen kann: Meine Facharbeit habe ich über die "Auswanderung aus dem Münchberger Raum nach Amerika im 19.Jhdt" geschrieben und bin während der Recherche schon einmal über das Tagebuch des Zeller Soldaten Karl Döhla gestolpert. Es handelt sich dabei um eine Zeitzeugenbeschreibung der Vorgänge in Amerika, die aufgrund der heimatkundlichen Relevanz auch schon einmal veröffentlicht worden ist: Im "Archiv für Geschichte von Oberfranken" - den genauen Band trage ich noch nach. Das Original befindet sich im Archiv des HVO in Bayreuth. Sollte einer von euch Interesse an der Abschrift haben: Ich habe mir damals das gesamte Transkript digitalisiert und kann es euch gerne via Post zuschicken.

Liebe Grüße,

Adrian Roßner
Kreisarchivpfleger; Kulturreferent des Fichtelgebirgsvereins

Adrian Roßner

Administrator

Beiträge: 437

Wohnort: Zell im Fichtelgebirge

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8

Mittwoch, 6. April 2011, 11:23

Ergänzungen

Hallo nochmal, ihr zwei,

Hier noch einmal der genaue Titel des Beitrags im AO: "Tagebuch eines Bayreuther Soldaten aus dem Nordamerikanischen Freiheitskrieg 1777-1783" von Johann Konrad Döhla. Erschienen im Archiv für die Geschichte von Oberfranken, 25. Band, 1. Heft, 1912.

Mein Angebot besteht natürlich auch weiterhin,

Adrian Roßner
Kreisarchivpfleger; Kulturreferent des Fichtelgebirgsvereins

9

Mittwoch, 6. April 2011, 12:03

Hallo Adrian,

ich hätte gern von deinem Angebot Gebrauch gemacht. Möchte mich in dieses Thema noch etwas mehr einlesen.

Liebe Grüße

Eva

Adrian Roßner

Administrator

Beiträge: 437

Wohnort: Zell im Fichtelgebirge

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10

Donnerstag, 7. April 2011, 03:19

Gerne

Hallo Eva,

Kein Problem! Schick' mir doch einfach via "privater Nachricht" deine Adresse und ich lass' es dir mit der Post zukommen.

Liebe Grüße,

Adrian
Kreisarchivpfleger; Kulturreferent des Fichtelgebirgsvereins

11

Donnerstag, 7. April 2011, 11:56

Danke Adrian, für deine Mühe.

Liebe Grüße Eva

12

Freitag, 6. Mai 2011, 12:41

Ansbach-Bayreuther Soldaten verbleiben nach 1783 in Kanada

Liebe Forumsteilnehmer,

mit Interesse habe ich die Beiträge hier gelesen. Da ich mich intensiv mit der Teilnahme des Hessen-Kasseler Garnisons Regimentes von Stein/von Seitz/von Porbeck am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776 - 1783 beschäftige und diese Einheit von 1778 - 1783 in Halifax stationiert war bin ich auch in Berührung gekommen mit Dokumenten die die Ansbach-Bayreuther Truppen betreffen.Neben den, die hier schon erwähnt sind bzw. auch über einen Link zu erreichen sind gibt es vorallem die Bücher von 2 Personen, die gewissermaßen die Information und Aufklärung über die "deutschen Hilfstruppen in Amerika" zu ihrem Lebenswerk gemacht haben. Bruce E. Burgoyne in Amerika und Helmut Merz in Kanada. Leider sind beide bereits verstorben. Insbesondere das Werk des letzteren ist unvollendet und hier kann noch viel zur Freude und zum Glück der Nachfahren von desertierten Soldaten getan und beigetragen werden. Vom Garnison Regiment von Stein/von Seitz/von Porbeck sind etwa 35 - 40 Soldaten 1783 in Halifax desertiert und siedelten sich später dort an. Nach 225 Jahren haben Nachfahren dieser Soldaten mit meiner Unterstützung von der genauen Herkunft ihrer Vorfahren erfahren und diese Aufgabe erscheint mir in größerem Ausmaße auch wie ich den Stand der Dokumente von Helmut Merz entnehme bei den desertierten Ansbach-Bayreuther zu bestehen.

Wer sich aber nur für die Aufhellung der Ereignisse interessiert, den kann ich zu dem bereits genannten folgende Ergänzungen nennen:

deBurgoyne, Bruce E.: A Hessian Diary of the American Revolution, by Johann Conrad Döhla, Oklahoma 1993. Die Übersetzung dieses Tagebuches beruht auf der Edition von Baron von Waldenfels Bayreuth 1913.

Bruce Burgoyne hat mehr als 40 deutsche Dokumente und Tagebücher über den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg in die englische Sprache übersetzt. Er ist Anfang 2011 im Alter von 86 Jahren in Dover(USA) gestorben.

Waldenfels, W. Freiherr von: Tagebuch eines Bayreuther Soldaten, des Johann Conrad Döhla, aus dem Nordamerikanischen Freiheitskrieg von 1777 bis 1783, Bayreuth 1913.

Waldenfels nennt und kennt weitere 5 Tagebücher geschrieben von Soldaten bzw. Offizieren der Ansbach-Bayreuther Truppen:

1. Tagebuch des Leutnant der Jäger Heinrich Karl Philipp von Feilitzsch ( Kopien Bayerisches Staatsarchiv München );

2. Tagebuch des Soldaten Stephan Popp vom Regiment Bayreuth ( Übersetzung ins Englische durch Joseph G. Rosengarten, veröffentlicht in Pennsylvannia Magazine of History and Bibliography 26,1902, p.25-61,245-254;

3. Briefe des Hautboist Georg Adam Stang – „March Ruthen für Georg Adam Stang, Hautboist Bayreuth den 19t Januar 1784“ , Staatsarchiv Nürnberg:Historischer Verein für Mittelfranken,Ms.hist.482 A;

4. Tagebuch des Jäger Captain Friedrich Wilhelm von Röder ( Ort und Besitz nicht bekannt ):

5. Tagebuch/Berichte des Captain Johann Friedrich von Sichart ( in Besitz der Sichart Familie Bayreuth );

6. Tagebuch des Leutnant Johann Ernst Prechtel „Johann Ernst Prechtel“ Beschreibung, derer von 7.Mart: bis 9.Decembr: 1783. In Nord-America mitgemachten Feld-Züge ( Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kriegsarchiv, Nr. 580

Städtler, Erhard. Die Ansbach-Bayreuther Truppen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1777-1783 in Freie Schriftenfolge der Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Band 8 , Nürnberg 1956

Wer sich herantraut Schicksale und Verbleib der Soldaten aufzuklären, der kommt an den Dokumenten von Helmut Merz nicht vorbei. Helmut Merz, ein Deutsch-Kanadier aus Hanau hat sich in den Augen aller Nachfahren der in Kanada bzw. Amerika desertierten Soldaten aller deutschen Truppenkontingente bleibende Verdienste um die Aufdeckung der heimatlichen Wurzeln erworben. Er starb 82-jährig im März 2006. Seine Ergebnisse seiner Nachforschungen nach den desertierten Soldaten hat er in 2 Werken niedergelegt:

1.Merz, Johannes Helmut / Terrence M. Punch: The Hesians of Nova Scotia, Hamilton 1997 :

( In diesem Buch sind auch zahlreiche Ansbach-Bayreuther Soldaten enthalten, teilweise konnte deren Herkunft nicht ermittelt werden und wartet noch auf Klärung. Im Buch enthaltene Soldat u.a.: Arnold, Sigismund Friedrich Mediziner in Jäger Kompanie;, Astmann, Georg Jacob Ansbach Regiment Jäger Komp.; Barth Adam, Ansbach-Bayreuth Artillerie; Bayerlein, Andreas Jäger Kompanie; Bell,Johannes, Jäger Komp. Philipp Otto Heinrich von Beust, 1.Leutnant A-B Regiment, Biller, Georg Adam ,Jäger Komp. Die Reihe lässt sich fortsetzen. Überwiegend sind die Herkunft der Soldaten bei Merz ungeklärt – es gibt aber auch Fälle, wo genau die Herkunft beschrieben wird, wie bei Johann Konrad Herterich von der 3.Komp. des Regimentes Bayreuth. Er wurde geboren am 12.Dezember 1752 in Laubersreuth/Muenchberg als Sohn von Leonhard Herterich und Margarethe Walter von Ploessen. Er selbst siedelte sich an im „Bear River“. Er starb am 25.Januar 1839. Er hatte kein Sohn,- aber zwei Töchter.

2.Merz, Johannes Helmut: The Hessians in Upper Canada, Hamilton 1997.

Also viel Stoff für Heimat- und Familienforschung !

Herzliche Wochenendgrüße vom Saalestrand

Rolf Wahl

P.S. Ich bin im Besitz des Buches von Helmut Merz ( es enthält 235 desertierte Soldaten von Hessen-Kassel, Braunschweig,Hessen-Hanau, Anhalt-Zerbst und Ansbach-Bayreuth ) Es ist möglicherweise auch in Bibliotheken zu finden ( ISBN 0-9697445-4-4 )
»GRVONSEITZ« hat folgendes Bild angehängt:
  • THE HESSIANS OF NOVA SCOTIA FRONT PAGE.jpg

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Dienstag, 31. Mai 2011, 15:52

Bayreuther Markgraf verkauft

Siehe da, in allen Schönschriften über den Markgrafen Alexander steht entweder überhaupt nix davon drin, oder es wird von "verliehen" gesprochen, was die Sache doch etwas niedlicher macht!
Anne G