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Sonntag, 10. April 2011, 09:42

Nord-Süd durch den Hofer Raum im 6. Jahrhundert

Im 6. und 7. Jahrhundert hatte sich das Siedlungsgebiet des Thüringerreiches über Oberfranken hinaus, bis an die Donau ausgedehnt.

Unsere Region lag damit mitten im Thüringerreich. Dies betrifft somit auch den „Nordwald“.

Dies legt, nach meiner Meinung, nahe, dass nach Verbinden/Wegen durch diesen Nordwald in Nord-Südrichtung gesucht haben sollte. Auf Grund der geografischen Gegebenheiten würde sich, wieder nach meiner Meinung, der Hofer Raum, in Verbindung mit der Saale als Querung des Waldgebietes in Nord-Süd Richtung an.

Liege ich da vollkommen falsch? Gibt es Erkenntnisse, Forschungsergebnisse über eine entsprechende Verbindung von Oberfranken nach Thüringen?



Liebe Grüße Dieter

Adrian Roßner

Administrator

Beiträge: 437

Wohnort: Zell im Fichtelgebirge

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Sonntag, 10. April 2011, 13:59

Zell als Spur

Hallo,

Da ich mich im Moment mit der Ortschronik von Zell befasse, habe ich mich natürlich auch mit Gründung des kleinen Fleckchens auseinandergesetzt, die sich in das 11. Jhdt. datieren lässt. Als Grund für die Einrichtung dieser als Mönchsklause geplanten Anlage gibt Dietel die Lage nahe des Großen Waldsteins, an einer viel-befahrenen Altstraße an, die von Gefrees her kommend den Berg passiert und dann in Richtung Rekkenz weiterläuft. Da diese Straße damals als wichtig genug eingestuft worden ist, um hier eine von Mönchen bewirtschaftete Herberge zu erbauen, kann durchaus davon ausgegangen werden, dass sie eventuell auch über Rekkenz hinaus in Richtung Norden weiterverlief.

Liebe Grüße,

Adrian Roßner
Kreisarchivpfleger; Kulturreferent des Fichtelgebirgsvereins