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Samstag, 24. März 2018, 14:28

Lehstenmühle bei Schauenstein

Am 14.04.2018 14 Uhr findet eine öffentliche Exkursion zur Lehstenmühle statt. Ich sammle im Vorfeld das historische Quellenmaterial. (Beiträge von Adrian + Unterlagen Stadt Schauenstein + Augenzeugenberichte und Recherchen von ehemaligen Bewohnern). Zur Exkursion ist geplant, den Teilnehmern eine kleine Heftung mit dem gesammelten Material auszuhändigen. Nachdem es gelungen ist, sowohl die Mühle als auch den Kanal zum Betrieb der Papiermühle unter Denkmalschutz zu stellen, hoffen wir alle, dass der Lehstenmühle nicht das gleiche Schicksal blüht, wie der Geigersmühle. Eine offene Frage ist noch: Warum hat die Lehstenmühle noch den Namen "Schreibersmühle" ? In der Ahnenreihe, die ein Nachkomme der Eigentümer von 1703 zur Verfügung stellte, taucht kein Name "Schreiber" auf. Ist vielleicht die Umwandlung zu einer Papiermühle die Erklärung hierfür. Wenn jemand dieses Rätsel lösen könnte, wäre ich sehr dankbar. Nach der Exkursion steht die Heftung unter www.kula-hof.com zum Download bereit. Hier steht auch eine Routenbeschreibung. Die Exkursion führt von der Lehstenmühle den Kanal entlang, dann überqueren wir den Lehstenbach und besuchen das Geotop "Fuchsbau", dann weiter zum Dorschenhammer und schließlich zur Volkmannsgrüner Mühle. In Volkmannsgrün endet die Exkursion mit einem Beisammensein im Gasthof Herpich.

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Montag, 30. April 2018, 20:37

Mit der Papiermühle hat der Name "Schreibersmühle" sicher nichts zu tun. Die Bezeichnung taucht im Kirchenbuch Schauenstein schon 1625 und 1629 auf.
Vgl. KB Schauenstein * 1629/S.202/Nr.9:
Schaustein. Heinrich, Hannß Dillingers, Bürgers, und Beckens allhier Sohnlein ist getaufft den 4. Aprilis. G. Heinrich Günter, Hannß Günters Mahl Müllers uff der Schreibers Mühl Sohn.