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Samstag, 23. Mai 2015, 21:04

Veranstaltungskorrektur für den 20.06.15

Liebe Freunde und Kollegen,

unser geplanter Ausflug zu den Goldwäschen nach Stammbach entfällt!

Hier unser "Ersatzfahrplan" für den 20.06.15:

1. Besichtigung der Burgruine Uprode
2. Begehung Wüste Saaldorf
3. Begehung eines Waschhügelfeldes mit Vorführung des Goldwaschens
4. gemütliche Einkehr in Oppenroth (sehr wichtig :rolleyes: )

Treffpunkt: Wanderparkplatz Oppenroth
Startzeit: 14 Uhr

Referent: Klaus Rauh

Hiermit ergeht herzliche Einladung!

Glück Auf

Eva

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Samstag, 4. Juli 2015, 22:25

Hier der Pressetext für die Frankenpost - bereits am 28.06.15 in der Frankenpost - Ausgabe Helmbrechts - (leicht gekürzt) erschienen:

Geheimnisvolles Oppenroth

Der Arbeitskreis Archäologie des Nordoberfränkischen Vereins für Natur-, Geschichts- und Landeskunde unter der Leitung von Eva Spörl hat am vergangenen Samstag zu einer Exkursion rund um Oppenroth eingeladen. Klaus Rauh führte zur Burgruine Uprode und zu der weniger bekannten Turmhügelanlage am Bugberg. Hier sind nur noch Geländespuren erkennbar und mangels urkundlicher Nachrichten bleiben viele Rätsel. Ebenso auch die Spurensuche nach der Wüstung Saaldorf. Von Saaldorf kannte Karl Dietel eine erste urkundliche Erwähnung 1317 und dass es ab 1398 bereits nur noch als Wüstung bezeichnet wurde. Er vermutete den Standort beim Saalholz auf der zu Oppenroth gegenüberliegenden Seite der Saale und der Bahngleise. Luftbilder und der Fund eines Spinnwirtels lassen aber auch ein Feld auf halbem Weg von Oppenroth hangabwärts zur Saalefurt plausibel erscheinen. In Urkunden wird außerdem ein Pochwerk beschrieben, es muss sich unmittelbar am Ufer befunden haben und es wirft auch die Frage auf, was in diesem Werk überhaupt verarbeitet wurde. Klaus Rauh hatte allerdings Antworten auf eine andere interessante Frage: Warum findet man rundgeschliffene Steine, darunter welche, die man nur aus dem Zeller Raum kennt - und sogar Gold - im östlichen Teil des Saaleholzes? Im Laufe der Erdgeschichte muss die Saale an dieser Stelle verlaufen sein und diese Dinge angespült haben. Davon zeugt ein mittelalterliches Waschhügelfeld, ein Kulturlandschaftselement, welches der Wald bisher vor Flurbereinigung und anderen Maßnahmen vor dem Verschwinden geschützt hat. Sehr zur Freude der beteiligten Kinder gelang auch durch klassisches Goldwaschen der Fund kleinsten Goldflitters.

Peter Braun