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1

Samstag, 19. Januar 2013, 16:52

Ich glaube wir sind schon länger bekannt

Hallo,

in einer Nische fand ich folgenden Text wie Anhang.
Wer kann was dazu sagen?
Viel Vergnügen beim decodieren.
Wenn´s jemand interressiert - ich habe die Schrift mit meinem Fontgenerator erstellt, d.h. vorhandene Schriften könnten mittels Rückverfolgung ebenfalls dekodiert werden.

Liebe Grüße,

Rudolf
»Rudolf Fischer« hat folgendes Bild angehängt:
  • 130119 alte Schrift.jpg

2

Samstag, 9. Februar 2013, 19:15

Arbeitskreis Archäologie und Denkmalpflege, oder?

3

Sonntag, 10. Februar 2013, 09:51

Heh Eva,

Respekt, Respekt.

Ich habe die Schrift als ttf auf meinem Rechner. Was sagst du nun?
Ich kann so ziemlich jede Schrift zum ttf wandeln.
Rein theo. kann dann jeder - durch "Rückwärtsarbeiten" solche Schriften für heutige Verhältnisse lesbar wandeln.

Liebe Grüße,

Rudolf

4

Sonntag, 10. Februar 2013, 11:38

Hallo Rudolf,

was ist das eigentlich für eine Schirft? Wie nennt sie sich?

Liebe Grüße

Eva

5

Sonntag, 10. Februar 2013, 12:56

Hallo Eva,

ganz einfach es sind die Runnen - Zeichen.

Rudolf

6

Sonntag, 10. Februar 2013, 18:16

Was haben eigentlich künstlich generierte Runen mit Übungstexten zu tun?
Vielleicht gelingt es ja dem Programm die Schrift auf dem Runenstein im
Anhang zu entziffern und zu übersetzen. Ich kann es jedenfalls nicht.
»Harald Stark« hat folgendes Bild angehängt:
  • 415px-Runestone_Sandby_DK_11th_cent_AD.png

7

Montag, 11. Februar 2013, 12:31

Hallo Meister Stark,

erstmal kurz zu mir. Wir sind uns schon mal auf der Plassenburg begegnet.
Es war, so glaube ich 2005. Es ging damals um die Aufarbeitung eines Buches. Es könnte von Dietel gewesen sein.
Leider hat mir ein richtig fieser PC-Virus auch diese Datei zerstört.
Ich hätte dadurch meine neue Arbeit (Kretschmann´s Berghistoria in elektronischer Form - das ganze Buch habe ich als jpg und als einzelen doc Seiten (unformatiert) auf meinen Rechnern - die ersten 80 Seiten sind nach einem Jahr fertig) nicht beginnen können.

So nun zu der Runen Sache. Vor einigen Wochen sah ich wegen der Runen-Schrift einmal auf Google. Dort fand ich eine entsprechende Tabelle,diese setzte ich in meinem Rechner ein.
Besagte Tafel und entsprechende Übersetzung anbei.

Liebe Grüße,

Rudolf
»Rudolf Fischer« hat folgende Bilder angehängt:
  • Runenzeichen.jpg
  • 130211 Runnen Ausarbeitung.jpg

8

Montag, 11. Februar 2013, 15:39

Mein Komentar befindet sich im Anhang.
»Harald Stark« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bastarda.jpg

9

Montag, 11. Februar 2013, 16:18

Ich habe weniger an nordisches Kulturgut gedacht, sonfern wollte mehr meine Schriftengenerator testen. Um in rückwärts gerichteter Vorgehensweise schwere Schriften leichter verständlich darzustellen.

10

Dienstag, 12. Februar 2013, 08:57

Schriftgenerator


Hallo Rudolf,

was für einen Schriftgenerator verwendest du? Und was kann dieser alles tun?

Kannst du ein gutes OCR-Programm empfehlen, welches auch Handschriften einigermaßen unverlässlich liest? Oder kenn sonst jemand ein gutes OCR Programm, das auch noch möglichst günstig ist?

Gruß Dieter


11

Dienstag, 12. Februar 2013, 09:07

Hallo Dieter,

Schriftgenerator von ARI Handschrift.

OCR-Programm = OmniPage 14 od. höher (Kaufprogramm ab 1.000 € aufwärts - kann so ziemlich alle Schriftarten - aber Achtung Seitenzahlenbegrenzung).

Liebe Grüße,

Rudolf

Jörg Wurdack

Fortgeschrittener

Beiträge: 439

Wohnort: Mühldorf am Inn, früher Rehau und Schwarzenbach am Wald / Gottsmannsgrün

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12

Dienstag, 12. Februar 2013, 20:07

OmniPage 14 od. höher (Kaufprogramm ab 1.000 € aufwärts -


1000 Euro dürfte etwas übertrieben sein. Bei Amazon ist die Version 18 für knappe 80,00 Euro erhältlich.
http://www.amazon.de/Nuance-Communicatio…l/dp/B0052DBFN6
Fränkische Wahrheit: Zwei Besatzungsmächte haben wir gehabt - die Amerikaner und die Bayern. Die Amerikaner sind wir los.

13

Dienstag, 12. Februar 2013, 20:54

Und damit lassen sich Handschriften lesen. Eine Handschrift ist etwas individuelles. Selbst im selben Text werden die Buchstaben oft unterschiedlich geschrieben.
Ich bin da skeptisch, dass ein solches Programm eigene paläographische Fähigkeiten ersetzen kann. Dass dies nicht so einfach ist und lange Übung bedarf, sieht
man ja schon an dem Umstand, dass sich hier niemand mehr für die tatsächlichen Übungstexte mehr interessiert.

Jörg Wurdack

Fortgeschrittener

Beiträge: 439

Wohnort: Mühldorf am Inn, früher Rehau und Schwarzenbach am Wald / Gottsmannsgrün

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14

Mittwoch, 13. Februar 2013, 06:51

Eine Handschrift ist etwas individuelles. Selbst im selben Text werden die Buchstaben oft unterschiedlich geschrieben.


Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Wenn ich einen alten Text habe, der durchgehend von gleichen Schreiber erstellt wurde, gewöhnt man sich irgendwann an dessen Schriftduktus und kann nach einiger Zeit relativ flüssig lesen. Hat man dagegen z.B. eine Akte der Verwaltung, in der sich innerhalb weniger Seiten die Bearbeiter mit teilweise völlig unterschiedlichen Handschriften abwechseln, tut man sich wesentlich schwerer.
Fränkische Wahrheit: Zwei Besatzungsmächte haben wir gehabt - die Amerikaner und die Bayern. Die Amerikaner sind wir los.

15

Donnerstag, 14. Februar 2013, 09:47


Im Internet finden sich verschiedene Test von OCR Programmen. Dabei erreicht OmniPage durchgehend fordere Plätze oder wird oft als Testsieger gekürt. Allerdings konnte ich keine Software finden, welcher eine zufriedenstellende Erkennung von Handschriften bescheinigt wird. Die Software OmniPage wird, je nach Ausstattung/Funktionalität, kostenlos (Testversion) oder auch für mehrere Hundert Euro angeboten.

Es wird auch von Versuchen berichtet, "alte Schriften" durch ein OCR-Programme erkennen zu lassen, allerdings ohne den entsprechenden Erfolg.

OmniPage beinhalten auch eine "Selbstlernfunktion". Vielleicht könnte man ihr damit das Erkennen von alten Schriften, zumindest von gedruckten beibringen? Hat jemand mit dieser Selbstlernfunktion Erfahrung?

Da die Post (Adressen) und auch die Banken (Belegleser) Handschriften lesen können muss es ja Lösungen hierfür geben. Auch auf vielen Smartphone und Tablet-PC werden, über Stifte eingegebene Handschriften, erkannt und verwaltet. Es werden auch "Elektronische Stifte" angeboten, die handschriftliche Texte an den PC übergeben und dort verwalten. Hier wird immer wieder die Software Evernote oder auch die App für Handschrifterkennung "Penulimate" genannt. Hat damit bereits jemand Erfahrung sammeln können?

Gruß Dieter

16

Donnerstag, 14. Februar 2013, 13:56

Hallo Dieter,

bei OmniPage sollte auch erwähnt werden, dass es in manchen besseren Versionen eine Begrenzung der Seitenanzahl gibt.
wird diese überschritten so sind - angeblich - zusätzliche Lizensen zu kaufen.

Liebe Grüße,

Rudolf